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Q1. Warum müssen Abflusssysteme in Gebäuden belüftet
werden?
Die Be- und Entlüftung sorgt für die einwandfreie Funktion von
Geruchverschlüssen in Entwässerungssystemen. Ohne Belüftung käme es zu
unterdruckbedingten Sperrwasserverlusten in Siphons. (Ein Siphon ist das
U- oder flaschenförmige Rohrstück unter dem Waschbecken.) Der Siphon
fungiert als Wasserbarriere, um die Übertragung geruchsintensiver
Abwassergase in ein Gebäude zu verhindern - Schwerkraft und Luftdruck
haben sich als einfache Lösung über Jahrzehnte bewährt.
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Q2.
Was ist "neuartig" an
Produkten?
In der Vergangenheit waren offene Be- und Entlüftungsleitungen die
einzige Lösung, um den Druckausgleich und die Funktion der Siphons unter
Kontrolle zu halten, verbunden mit Dachdurchführungen, die Frischluft
ins System einströmen ließen.
Produkte bieten eine Alternative zu
kostenintensiven Dachdurchführungen für Be- und Entlüftungsleitungen
durch Nutzung der Luft aus dem Gebäudeinneren.
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Q3. Wie neu ist diese Technologie? Hat sie sich bereits
als effektiv erwiesen?
Rohrbelüfter wurden seit den 70er Jahren weltweit
in mehreren Millionen Installationen eingesetzt. Die Ventile sind
getestet und zugelassen als A1-Ventile nach der Euronorm (DIN) EN
12380:2002 und erfüllen somit die höchst möglichen Anforderungen.
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Q4.
Decken
Rohrbelüfter alle Anwendungsbereiche ab?
Ja! Der
Mini-Vent wurde für die Belüftung von zusammenhängenden und einzelnen
Sanitärgegenständen entwickelt, und der
Maxi-Vent kann für die Belüftung von Sanitäranlagen in Gebäuden bis zu 10 Stockwerken
sorgen.
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Q5. Sind
Rohrbelüfter langlebig?
Ja!
Rohrbelüfter erfüllen amerikanische und
europäische Normen - sie wurden erfolgreich auf 1.5 Millionen Zyklen
getestet, was einer fehlerfreien Funktionsdauer von 80 Jahren bei
durchschnittlicher Nutzung entspricht. Zusätzlich wird jedes Ventil
individuell dem Verfahren der Stoßprüfung vor seiner Auslieferung
unterzogen.
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Q6. Können
Rohrbelüfter auch bei Extremtemperaturen eingebaut werden??
Rohrbelüfter werden mit einer Isolierhaube als
Teil der Verpackung geliefert, die die Funktion des Ventils auch bei
Extremtemperaturen von -20°C bis +60°C sicherstellt.
Q7. Wo können
Ventile eingebaut werden?
Der
Mini-Vent kann sowohl oberhalb als auch bis zu 1000 mm unterhalb des
Sanitärgegenstandes eingebaut werden. Es kann unter dem Waschbecken oder
in Hohlräumen von Decken und Wänden etc. installiert werden, solange das
Ventil 100 mm über der horizontalen Abflussleitung des
Sanitärgegenstandes angebracht wird. Eine freie Luftzufuhr zum Ventil
muss gewährleistet sein. Der
Maxi-Vent kann am höchsten Punkt der Fallleitung angebracht werden und
vermeidet unnötige Dachdurchführungen. Der
Maxi-Vent muss 150 mm oberhalb des Abflusspegels des am höchsten
gelegenen Sanitärgegenstandes angebracht werden.
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Q8. Ist eine offene Lüftungsleitung in die Atmosphäre
erforderlich?
In den meisten Gebäuden schon, wobei dies vom Gebäudetyp und den
Bauvorschriften abhängt. Zweck der offenen Lüftungsleitungen ist,
Überdruck im Abflusssystem entweichen zu lassen. In Gebäuden mit bis zu
10 Stockwerken wird eine Lüftungsleitung empfohlen, um den Überdruck
abzuführen, der sich von Zeit zu Zeit durch eine blockierte
Hauptabflussleitung bildet. Besonders in höheren Gebäuden schwankt der
Überdruck, so dass jede Fallleitung eine eigene Lüftungsleitung
benötigt. Wenn jedoch der
P.A.P.A. eingebaut wird, sind keine zusätzlichen Lüftungsleitungen
erforderlich, allerdings wird empfohlen, die am nächsten zur
Kanalleitung liegenden Fallleitung mit einer offenen Lüftungsleitung zu
versehen, um Überdruck abzuführen. Vor allen Installationen sollten Sie
sich jedoch an die örtlichen Baubehörden wenden.
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Q9. Müssen
Ventile gewartet oder nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden?
Ventile sind
wartungsfrei, solange sie vor Fremdkörpern geschützt und mit Frischluft
versorgt werden. Ventile
funktionieren garantiert so lange wie das Abflusssystem, in welchem sie
installiert sind.
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Q10. Was ist ein Überdruck?
Überdruck in Abflusssystemen kann auf zwei Arten entstehen: a) als
konstanter Druck, der sich als Folge von Langzeitblockaden im System
langsam aufbaut, und b) als Überdruckwellen, welche bei jedem
Abflussvorgang des Systems - vornehmlich am Tiefpunkt der Fallleitung -
auftreten. Letztere sind am schädlichsten für Geruchsverschlüsse, da sie
sich mit Schallgeschwindigkeit (320 m/s) mit einem durschnittlichen
Volumen von 2 Litern Luft durch das System ausbreiten.
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